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Fünf Tage Stuttgart.

Fünf Tage Stuttgart.

Es ist Mittwochabend 18:00Uhr und die Besichtigung der Unterkunft für die nächsten fünf Tage konnte beginnen. Die Fragen, die man sich während der Busfahrt so gestellt hat, waren „Wie wird die Unterkunft sein?“, „Wie ist das Frühstück?“, „Wann müssen wir am Freitag zum Konzert von Andreas Bourani fahren, um noch einen Platz zu bekommen oder ist es schnell zu voll? Sieht man dann noch was?“ und natürlich auch „Werden drei Stunden Schlaf pro Nacht ausreichen, um noch aufnahmefähig zu sein?“ Meine Antworten jetzt: Unterkunft war zu weit weg, Frühstück war super, Andreas Bourani konnte man genießen und drei Stunden Schlaf pro Nacht reichten aus! Leider war unsere Schule in Holzgerlingen fast eine Stunde von Stuttgart-Mitte entfernt, sodass man den Eröffnungsgottesdienst nicht mehr besuchen konnte, trotz Allem war der erste Abend genial. Ein leckeres (natürlich alkoholfreies) Bier kühlte unsere Köpfe ab und der Schein massenweiser Kerzen beim Abendabschluss machte einem deutlich klar, was die nächsten Tage so alles mitbringen werden. Der Kirchentagsschal durfte natürlich nicht fehlen! Mir wurde schnell mitgeteilt, dass das ein „Muss“ ist! Man fühlt sich schon ein bisschen „Alleine“, wenn man nur einen Schal mit sich trägt…

 

Mittwochnacht, 1:00Uhr = Bettzeit und es war noch früh, wenn man diese Zeit mal mit den Schlafzeiten der nächsten Nächte vergleicht. Müde war man natürlich trotzdem, aber ein leckerer Kaffee und ein gutes Brötchen half einem da wieder schnell auf die Beine und so war man auch in kürzerer Zeit wieder aufnahmefähig. Unsere Aufgabe für den Donnerstag war die Betreuung eines Standes auf dem Karlsplatz in Stuttgart. Unser Thema war „Upcycling“. 10:00Uhr begann alles. Wir waren froh, als wir am Stand auftauchten und nette Helfer bereits alles aufgebaut hatten. Die Arbeit konnte beginnen. Auf dem Plan standen das Basteln von „Buttons aus Flaschenverschlüsse mit Namen auf dem Kirchentagslogo“, „Armbändern aus alten T-Shirts“, „Ringen mit Tastaturen“, wie auch „Taschen aus Kalenderblättern“. Die tägliche Mahl beim McDonalds durfte natürlich auch an diesem Tag nicht fehlen. Am Abend stand „Samuel Harfst“ an, ein Sänger, der mit dem in der Jugendkirche beliebten Song „Das Privileg“, eigentlich jedem bekannt ist. Auch wir durften ihn natürlich nicht verpassen. Aber da gab es ein kleines Problem: „Wise Guys“. Beides an einem Abend! Und „Hillsong“ trat an diesem Abend auch noch auf…naja leider zu weit weg…also wurde diese Band schnell (aber eigentlich ungewollt) von der Abendprogrammliste gestrichen. Man teilte sich auf: die einen gingen zu „Wise Guys“ und die anderen gingen zu „Samuel Harfst“. Von beiden Unterhaltungspunkten kamen nur positive Feedbacks und man sagte dem anderen überzeugend, dass er etwas verpasst hat. Ich hoffe, dass beide in Berlin erneut auftreten, damit man dann tauschen kann und dann endlich sagen kann, dass man beides gesehen hat! Der letzte Zug nach Holzgerlingen fuhr um 0:05Uhr…den haben wir natürlich genommen; keinen Zug frührer. Es war oft einfach nur Glück, dass wir diesen überhaupt bekommen haben! Dennoch war die Nacht auch dann noch nicht vorbei…es lag noch eine gemütliche Runde mit Jugendkirchen-Kernteamer vor uns und diese durfte dann auch mal locker bis drei Uhr gehen. Um verschiedene Regeln nicht zu brechen traf sich der Kreis der „Langaufgebliebenen“ immer vor dem Gelände der Schule und unterhielt sich dort in einem geringen Lautstärkepegel. Die Nachbarn haben sich auf jeden Fall nicht beschwert.

 

7:15Uhr am nächsten Morgen. Man schaut auf die Uhr und merkt „Oh, drei Wecker verpennt…Frühstück gibt es in einer viertel Stunde…und ich schaffe es eigentlich nicht nur eins von beiden Augen offen zu halten“. Zimmergenossen halfen dann einem hoch, sodass man mit müden Augen den Frühstückssaal betreten konnte. Nach einer Tasse Kaffee und keiner, eins, zwei oder zu vielen Zigaretten konnte man gestärkt in den Tag starten. Was stand heute an? Schwimmbad! Einfach mal in Ruhe in der Sonne liegen und nichts tun, denn am Abend stand ja „Andreas Bourani“ auf der Liste und, wenn man da einschläft…hat man schon verloren. Nach gefühlten drei Stunden und einer netten, für den einen gemütlichen und dem anderen eher ungemütlichen Wandertour erreichten wir dann das Schwimmbad. Was sah man? Nichts als Menschen. Es war voll. Eigentlich kein Wunder an diesem heißen Tag, aber, dass nur noch 40 Karten verkauft werden konnten war uns nicht so ganz klar. Aber wir haben es ja noch pünktlich geschafft. Provisorisch in einer Sporthose (, weil ich meine Schwimmsachen leider nicht dabei hatte) ging es dann ins Schwimmbecken. Aufgrund der hohen Temperaturen trocknete die triefende Hose auch wieder schnell. Man konnte auch etwas aus diesem netten Schwimmbad mitnehmen: einen Sonnenbrand; für den einen eher weniger schlimm und für den anderen eher die Farbe des Kirchentag-T-Shirts. Das Konzert von Andreas Bourani war natürlich sehr gut besucht, aber wir hatten Glück, dass wir noch einen hinteren Platz ergattern konnten. Eigentlich kann man zu diesem Abend nur sagen: Gänsehaut pur und man wird es niemals vergessen. Eine Stimmung wie….auf dem Kirchentag eben!

 

Samstag, der letzte richtige Tag und es war noch heißer als die letzten Tage. Im Endeffekt war man froh, dass doch kein Gewitter kam, aber ein bisschen Regen hätte wirklich nicht geschadet. Die Trinkwasserquellen wurden für Wasserschlachten und Abkühlen genutzt. Mein Plan für diesen Tag: Ich hatte keinen Plan. Ich wollte einfach mal schauen, was sonst noch los war. Der „Markt der Möglichkeiten“ musste auch mal besucht werden. Leider fühlte man sich in den Zelten wie in einer Sauna. Also waren die Zelte auch nicht für längere Aufenthalte ausgelegt. Interessant waren sie trotzdem. Neben verschiedenen evangelischen Organisationen und Gemeinden, gab es auch Essensmöglichkeiten für jeden, von Vegan-Döner bis selbstgemachtes Eis. Auf dem Schlossplatz besuchten wir dann noch einmal ein großes Konzert gemixt mit einem gemütlichen Abendgottesdienst. Es kam schon eine gruselige Atmosphäre auf, als es immer windiger wurde, der Himmel immer dunkler wurde und die Kerzen brannten. Es hatte was! Der letzte Abend war da aber noch nicht zu ende. Im Quartier stand noch eine lange und unterhaltsame Nacht vor uns…es war eben der letzte Abend und jeder genoss ihn auf seiner Art und Weise.

 

Sonntagmorgen, alle fertig und der einzige Gedanke der in unseren Köpfen war, war: „Wann sind wir im Bus….ich muss schlafen.“ Leider konnte man auch den Abschlussgottesdienst aufgrund von Verspätungen nicht ganz und nur von hinten mitbekommen. Naja, das werden wir in zwei Jahren besser machen! Aber das war auch wirklich das einzige, was man bemängeln konnte. Ich glaube ich spreche im Namen jeden einzelnen, wenn ich sage, dass zwei Wochen länger Kirchentag auch nicht geschadet hätte!

 

Danke und bis in zwei Jahren. Berlin, wir sind dabei!