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„Villa statt Castle“ – Das muss wiederholt werden!

„Villa statt Castle“ – Das muss wiederholt werden!

Man ist schon mit gemischten Gefühlen nach Dortmund gefahren. Keiner wusste so genau, was da jetzt ablaufen wird: Wird es besser als das KonfiCastle, ist es ein guter Ersatz oder ist man am Ende einfach nur noch froh wieder zu Hause zu sein?

Eigentlich konnte man das nicht richtig beurteilen, denn für die Band und das Kernteam war es die erste richtige Mitarbeiterfreizeit.

Ankommen war um 11:00Uhr. Ein leckeres Buffet mit Rührei, Lachs, Brot und Kaffee stärkte uns nach unsere etwas längeren Anreise. Die einen konnten die kurzen 45 Minuten im Auto genießen, die anderen hat das Glück sich die Dortmunder Landschaft per Zugfahrt anzuschauen. Offizieller Beginn war dann 13:00Uhr. Die Stärken der Jugendkirche, welche zweifellos bei Spontanität und Improvisation liegen, wurden bei der Planung der nächsten Busfahrt zum Westfalenpark getestet. Da es sich aber ja um Stärken und nicht um Schwächen handelt, funktionierte auch das im Endeffekt, sodass alle Teilnehmer und Mitarbeiter um 14:00Uhr den Eingang des Westfalenparks bestaunten.
Drei Stunden lagen vor uns. Drei Stunden, um spazieren zu gehen, das Waveboard weg zu bringen, Eis zu essen, Seilbahn zufahren oder um einfach am Teich zu sitzen und die Sonne genießen zu können. Diese drei Stunden dienten aber ebenfalls noch einmal der Ankommensphase: es wurde viel gequatscht, ausgetauscht und diskutiert — man lernte sich direkt anders kennen. Das Gefühl des Hungers überstieg irgendwann die Lust spazieren zu gehen und wurde zur Qual. Nach dem Motto „Zusammen geht es schneller, und wir haben ja alle Hunger“ wurde das Essen in der Villa schnell zubereitet, sodass sich die Aggressionen des Nichts-Essens nicht noch schneller verbreiten konnten. Das Thema „Gemeinschaft“ war auf dieser Freizeit sehr wichtig. Je größer der Zusammenhalt und das Gemeinschaftsgefühl, desto mehr schafft man zusammen. Deshalb startete man gemeinsam das Villamahl und beendete es auch wieder gemeinsam. Ein kleines Tischgebet, welches öfter zum gutelaunemachenden Gesang übersprang, fehlte demnach natürlich auch nicht.
Auch, wenn dies für eine Villa nicht immer so üblich ist: Villa Froschloch hatte eine Turnhalle….eine große Turnhalle! Diese wurde nach dem Essen, wahrscheinlich auch um die angesetzten Kalorien sofort wieder abzubauen, getestet. Auf dem Trainingsplan standen Freefussball, Freetanzen und Freeturnen. Wer hätte schon gedacht, dass so ein bisschen Turnen spannender sein könnte als ein Filmabend? Eine schöne Abendandacht mit guter Jugendkirchenmusik versüßte den Abend noch einmal und ließ den Tag Revue passieren.
Wann war der Abend zu ende? Man kann es nicht genau sagen. Für den einen früher, für den anderen in der Früh.
Aber für alle begann der nächste Morgen spätestens um 9 Uhr (8 Uhr wurde aufgeweckt, dennoch standen dann natürlich nicht direkt alle auf). Und wieder stand ein leckeres Frühstück für Ben Silas und Crew bereit! Die Küche hat wirklich die ganze Zeit super Arbeit geleistet. Nach einer „Raucher“pause mit keiner, einer oder zwei Zigaretten stand der erste Teil des Workshops bevor. Wie moderiere ich richtig? Auf was muss ich da achten? Muss ich laut oder leise sprechen? Wen muss ich anschauen? Das waren ungefähr die Fragen, die bei dem Morgenteil des Workshops für die Kernteamer bearbeitet wurden. Auch die kleinen Spiele am Anfang schweißten das Team noch mehr zusammen und ein Hauch von „Wir schaffen alles zusammen!“ kam auf…ab und zu musste der Chef natürlich auch mal bremsen. Die Band versuchte in der Zwischenzeit den ersten Song „Praise You In The Storm“ aufzunehmen.IMG-20150520-WA0000 Trotz der vielen Arbeit blieb das Klima lässig und locker, sodass jeder Spaß an seinem Job hatte. Endlich wieder Essen! Alle saßen beim Mittagessen zusammen und jeder berichtete von seinen Erfolgen und Niederlagen bei seinem persönlichen Workshop, egal ob es Moderation, Song aufnehmen oder Kinder hüten war….jeder hatte etwas zu erzählen! Nicht fehlen durfte natürlich die Mittagspause. Für den anderen war es ein etwas (zu)lang gezogenePause zum Atemholen, für den anderen eher eine Schlafpause; natürlich verständlich, wenn man in der Nacht zuvor erst um halb vier die Decke über den Kopf gezogen hat.
15:00Uhr:Teil 2 des Workshops und der Bandaufnahme. Beim Workshop, welcher übrigens von Nils Kruse, sonst beim Amt für Jugendarbeit der EKiR beschäftigt, vorbereitet und durchgeführt wurde…ein Dank an dieser Stelle dafür!…, galt diesmal dem Thema des Improvisationstheaters. Was das ist? Das ist genau das, was die Jugendkirche so gut kann: Improvisieren, aber doch mit einem thematischen Rahmen. Kein Text, kein Auswendig lernen, einfach reden und sagen…das ist Improtheater!
Am Ende hat wirklich jeder gesagt, dass das sehr viel Spaß gemacht hat. Diejenigen, die sich so etwas nicht zu getraut haben, haben gemerkt, dass es eigentlich doch etwas für sie ist. Diejenigen, die das schon immer konnten, heizten die Stimmung mit „Jaaaaaaa“ oder „Hier, genau hier, wurde die Mondlandung gedreht!“ noch mehr auf. Das Grillen am Abend gab dem ganzen dann noch einen netten Rahmen und diente erneut dem Austausch verschiedener Meinung auf theologischer, pädagogischer, musikalischen oder humorvollen Ebene.
Aufgrund des guten Wetters und der super Stimmung, welche der musikalischen Gestaltung dieses Abends zu Grunde lag, wurde beschlossen die Abschlussandacht nach draußen zu verlegen. Nach einer kleinen Geschichte und einem kurzen Gebet wurde dann bis in die tiefe Nacht hinein gesungen, gezockt oder geplaudert.
Dann war Samstag. Samstagmorgen. Das Essen war immer noch genau so gut…aber irgendwie kamen noch mehr Menschen zu spät zum Frühstück, als am Morgen zu vor. Nach einer kurzen Anfrage des Grundes dieser Verspätung, wurde einem klar, dass der eine oder andere erneut nur 3 oder 4 Stunden Schlaf genossen hatte. Naja, Mitleid hatte niemand :D. Nach der Power-Half-an-Hour ging die Band wieder ans Werk und gab erneut ihr bestes! Das Gute: Jeder konnte die Musik der Band mithören, da die Wände der guten Villa eher holzig als schalldicht waren. Auch der Workshop ging wieder los und es wurde weiter improvisiert, was das Zeug hält. Diesmal in der Turnhalle, weil diese endlich frei war. Für den einen oder anderen war das aber eher ein Problem, weil man sich so gut an einen kleinen Raum zum Improvisieren gewöhnt hat und dieser Wechsel doch schwieriger war, als gedacht. Aber man kann aus allem etwas lernen und so wurde das Problem schnell zum Neuerlernten und man probierte neue Eigenschaften aus.
Nach der Mittagspause ging es weiter und jeder spürte immer kräftiger, dass die Tage zuvor doch ein wenig anstrengend waren. Aber den letzten Abend wollte sich keiner entgehen lassen…
Sonntag. Der letzte Tag. Auf der einen Seite war man froh endlich mal wieder ein bisschen mehr schlafen zu können, aber das war auch wirklich das einzige positive.
Jeder würde auf die Frage „Willst du noch bleiben?“ sofort mit „Ja, auf jeden Fall!“ antworten, und nicht nur, weil man es so im Improtheater gelernt hat (immer mit „Ja.“ zu antworten), sondern weil es wirklich jedem Spaß gemacht hat und die Gruppe einfach stärker zusammen geschweißt wurde, als je zuvor.

Danke und nächstes Jahr wieder!!!